5 Gründe, warum man im Sommer keinesfalls Urlaub in St. Anton am Arlberg machen sollte

Aus dem ArlMagazin:

5 Gründe, warum man im Sommer keinesfalls Urlaub in St. Anton am Arlberg machen sollte

Mit dem Geschmack ist das so eine Sache. Was dem einen gefällt, hasst der andere. Worauf die eine schwört, kann die andere auf den Tod nicht ausstehen.


Eine Challenge, die vor der Freizeitgestaltung erst recht nicht Halt macht. Denn schon ein bekanntes Sprichwort weiß: „Des einen Freud ist des anderen Leid.“ So stellt sich auch in St. Anton am Arlberg die Frage: Sommergenuss oder Urlaubsqual? Um das zu klären, lassen wir einige Szenarien gegeneinander antreten – ganz fiktiv, ganz fair. Welche Seite gewinnt, muss jeder selbst entscheiden. Also entweder, oder? 

Unendliche Weiten vs. wohlbekannte Ansichten 

Sich auf Abenteuer einzulassen, lohnt sich – das wusste schon die Ski-Legende Karl Schranz und machte es vor. Immerhin wurde der gebürtige St. Antoner unter anderem dreimal Weltmeister und zählt zu den erfolgreichsten ehemaligen Skirennläufern Österreichs. Abenteuer für jedermann warten in seiner Heimatgemeinde: Ob Hoher Riffler, Lisunspitze, Stanskogel, Parseierspitze, Hochkarspitze, Schindlerspitze oder der 2.185 m hohe Galzig – die Liste der alpinen Ziele am Arlberg ist lang. Allein der Blick auf die Vielfalt der Wanderwege und Gipfel, die es im Hotel Arlmont schon vom Bett aus gibt, ist beeindruckend! Noch nie war der Ausbruch aus dem Alltag so leicht! Doch gerade dieses Gefühl der unbeschreiblichen Freiheit macht so Manchem Angst. Einige fühlen sich beim vertrauten Ausblick auf das Nachbarhaus wohler und wollen aus ihrer Alltagsroutine mit all den bekannten Gesichtern und Situationen nicht ausbrechen. 

© TVB St. Anton am Arlberg, Foto: Wolfgang Ehn 

Hochgenuss vor der Haustüre vs. Bodenhaftung im Untergrund 

Naturerlebnis zum Auspowern und Genießen: Was im Winter 305 markierte Pistenkilometer und 200 Kilometer Abfahrten im freien Gelände schaffen, gelingt im Sommer den 300 Kilometern Wanderwege rund um das Welt-Dorf St. Anton am Arlberg. Auf den mit dem Tiroler Wandergütesiegel ausgezeichneten Pfaden finden sowohl geübte Tourengeher als auch gemütliche Naturliebhaber ihren Favoriten. Sind erfahrene Alpinisten auf der Suche nach einer Herausforderung, empfiehlt sich der St. Antoner Klettersteig. Er gilt als einer der Anspruchsvollsten aber auch schönsten in den Alpen. Mountainbiker können sich übrigens auf mehr als 350 Kilometern Radwanderwege ihren Parcour über Stock und Stein bahnen. Für einige ist so ein Ausflug in die Berge aber Stress pur. Alles ist neu, hoch und gewaltig. Jene, die deshalb lieber am Boden bleiben und klare Strukturen bevorzugen, sind in einer Metropole mit vorgegebenen Bahnen richtig. Bei einer Fahrt mit der U-Bahn gibt es beispielweise klare Vorgaben und auch die Höhenangst bleibt aus. 

© TVB St. Anton am Arlberg, Foto: Patrick Bätz 

Farbvielfalt vs. Ton in Ton 

Das satte Grün der Gräser, das intensive Gelb der Habichtskräuter, das helle Rosa der Alpenrosen in Gipfelnähe oder das leuchtende Weiß der Margeriten, das manches Mal an Schnee erinnert – St. Antons blühende Sommerwiesen präsentieren sich in allen nur erdenklichen Farben. Beinahe mit jedem Höhenmeter verändert sich die Natur und man trifft auf neue Gewächse. Auf den Bergspitzen selbst ist die Vielfalt meist rar, allzu verständlich, denn welche grazile Blüte setzt sich an exponierten Stellen schon freiwillig Wind und Wetter aus. Umso überwältigender ist dafür die Rückkehr ins bunt-leuchtende Tal und das Hotel Arlmont, auf dessen Sonnenterrassen der Duft des Sommers so richtig inhaliert werden kann. Ist die Lieblingsfarbe Grau in Grau? Dann ist die Farbenpracht am Arlberg vielleicht etwas viel – obwohl, vielleicht gilt gerade dann: Einfach mal Mut zur Farbe!

© TVB St. Anton am Arlberg, Foto: Patrick Säly 

Reale Bergmomente vs. fiktive Serienwelten

Gemütlich auf dem Sofa chillen, eine Packung Chips auf der einen Seite, eine Dose Cola auf der anderen und der direkte Blick auf einen überdimensionierten TV-Bildschirm: DER Traum aller Serienjunkies und Frischluftverweigerer. Denn wer will schon ein unbezahlbares Arlberger Alpenpanorama über die imposanten Gebirgsketten im Sommer, in denen der moderne Skisport erfunden wurde, wenn man staffelweise Big Bang Theory sehen kann? Statt Serienmarathon gibt’s rund um St. Anton am Arlberg „nur“ Gipfel ohne Ende – für die einen ein Glücksfall, für die anderen eine unbedeutende Nutzlosigkeit. Schlichtweg eine Geschmackssache.

© TVB St. Anton am Arlberg, Foto: Patrick Säly 

Friedliches (Arl-)Bergidyll vs. unüberhörbare Disco-Beats 

Von melodischen Gesangseinlagen über geschwätzige Gruppenunterhaltungen bis hin zu aufgeregten Alarmsignalen – Vogelgezwitscher kennt alle Tonlagen. Das hat die Recherche in den Wäldern, Wiesen und auf den Gipfeln der Lechtaler Alpen und der Verwallgruppe ergeben. Das Bergidyll ist übrigens gar nicht so leise wie man meint, und trotzdem: Die Klänge der Natur entspannen ungemein. Beim Wandern und Spazieren am Arlberg also einfach mal stehen bleiben, durchatmen und bewusst zuhören. Wer weiß, welche Geschichte die Vogelschar oder die rauschenden Bäume zu erzählen haben. Ein Szenario, das manchem eventuell zu leise ist. Für Dezibel-trainierte Ohren ist die Natur im oberen Stanzertal vielleicht eine Unterforderung, gleichzeitig aber auch eine Regeneration für den ganzen Körper. Oder kommen sie doch eher beim Besuch der nächsten Disco ins Schwärmen? 

Es gibt viele Gründe, warum Urlaub in den Bergen für die einen Erholung pur und für die anderen das komplette Gegenteil ist. Fest steht jedenfalls, dass die St. Antoner selbst entspannt und zufrieden sind. Ob das an der schönen Natur, der Ruhe ringsum oder an der Kombination aus beidem liegt?

© TVB St. Anton am Arlberg, Foto: Josef Mallaun

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