Aus dem ArlMagazin:

Der perfekte Tag in St. Anton – Winterurlaub de luxe

Der perfekte Tag in St. Anton startet mit Sonnenschein, der durch das Panoramafenster direkt ins Zimmer strahlt.

Auf dem Balkon im Hotel Arlmont erst Mal tief die frische Bergluft einatmen – jetzt kann es losgehen. Es lockt das Frühstücksbuffet. Tiroler Speck, frisches Obst, Brot vom Dorfbäcker und alles, was diese Region an frischen Zutaten zu bieten hat, geben die nötige Energie für einen perfekten Skitag in St. Anton am Arlberg. Noch ein letzter Schluck vom Cappuccino und ab geht es auf die Piste.

Vom Hotel Arlmont direkt auf St. Antons Pisten

Nicht mal einen Schneeballwurf vom Hotel Arlmont entfernt liegt die Nasserein-Bergbahn. Die dazugehörige Piste endet direkt beim Hotel. Natürlich gilt es jetzt aber erst Mal das Skigebiet am Arlberg auszutesten. Um alle Pisten zu befahren, braucht man aber wohl einige Tage Zeit. Immerhin gibt es 305 km Pisten, da sind die 200 km Tiefschneeabfahrten noch nicht mal eingerechnet. Ein echter Geheimtipp soll das Schindlerkar sein. Von dort führt eine Abfahrt durch das Valvagehrtal über 1.200 Höhenmeter bis nach Stuben. In diesem kleinen Ort ist es auch etwas ruhiger als direkt in St. Anton am Arlberg. Wer diese Strecke in einem Stück befahren will, braucht Ausdauer. Ohnehin lohnt es sich aber, immer mal wieder anzuhalten und das Panorama auf die Roggspitze (2.747 m), den Trittkopf (2.720 m) und das Valvagehrtal mit der Kamera festzuhalten. Auch die berühmte Valluga ist zu sehen, dazu aber später.

Ein echter Geheimtipp unter Gourmets im Skigebiet von St. Anton

Hat man Stuben erreicht und das Schindlerkar bezwungen, ist es Zeit für eine Einkehr. Von Stuben ist es nicht weit nach St. Christoph. Dort liegt direkt an der Abfahrt Nr. 64 die Arlberg Thaja. 2015 neu renoviert und ausgebaut, speist man hier in gemütlichen Stuben oder auf der großen Sonnenterrasse. Das Schönste daran: Hier wird man bedient. Kein Anstehen und Balancieren der Getränke auf dem wackeligen Tableau. Stattdessen typisch-tirolerische Schmankerln aus Küche und Keller. So gibt es nur hier die Stanzertaler Gerstensuppe mit Kartoffeln und Selchfleisch oder Stanzertaler „Kaskiachla“ aus heimischem Sennereikäse im Backteig. Da schmeckt’s wie aus Omas Küche. Extravaganter sind die Reh- und Wildschweinbratwurst, ein gezogener Bauernkrapfen oder ein Käsefondue für 2 Personen. Dazu gibt es für ein Restaurant im Skigebiet eine Besonderheit: Einen großen Weinkeller mit sorgfältig ausgewählten Weinen passend zu den Speisen. Kleiner Tipp: Tische können vorreserviert werden.

Der höchste Punkt St. Antons: Die Valluga

So gestärkt und entspannt kann es weitergehen. Ein Highlight muss heute unbedingt noch abgedeckt werden. Die Fahrt auf die Valluga, den höchsten Berg des Skigebiets. Nach nur einer Fahrt mit der St. Christophbahn erreicht man mit einer kurzen Abfahrt die Vallugabahn I. Die Gondel überwindet 500 Höhenmeter mit nur zwei Stützen. Noch spektakulärer ist aber die Weiterfahrt mit der Vallugabahn II. Nur wer einen zertifizierten Guide dabei hat, darf die Skier noch mitnehmen. Für alle anderen heißt es ohne Ausrüstung in die 1955 erbaute Pendelbahn einsteigen. Mit nur sechs Personen wird es hier schon kuschelig eng. Aber die Fahrt auf 2.809 Metern Höhe lohnt sich. Oben angekommen befindet man sich genau auf der Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol. Die Aussicht reicht auf die Lechtaler und Allgäuer Alpen, die Verwallgruppe, die Ötztaler Alpen und an schönen Tagen sogar bis zum Bodensee oder ins schweizerische Graubünden.

Ski Arlberg: Ein Freeride-Paradies

Wagemutige stürzen sich hier mit Guide in die extremste Abfahrt des Skigebiets, die Valluga Nord. Die Schneelage ist dort aber besonders schwierig einzuschätzen und die Abfahrt extrem steil. Für Freerider ein Traum. Für Normalskifahrer bieten sich auch neben der Piste immer mal wieder Tiefschnee-Ausflüge. Das Skigebiet noch etwas unsicher gemacht, bringt einen die Talabfahrt bei der Galzigbahn direkt ins Dorf St. Anton am Arlberg. Dort staunen alle über das Riesenrad der Galzigbahn-Talstation, das die Gondeln bequem vom Tragseil ein Stockwerk tiefer auf die Höhe des Dorfes befördert. Hier pulsiert das Leben. St. Anton am Arlberg rühmt sich damit, den Begriff Après-Ski erfunden zu haben. Einheimische und Winterfans kommen zusammen, um zu Feiern. Heute ist aber erst mal Entspannen angesagt. Deshalb geht es mit der Gampenbahn wieder hoch ins Skigebiet und dort über die Talabfahrt neben der Nassereinbahn direkt zum Hotel Arlmont. Dessen Steckenpferd ist ja gerade die Ruhe, die es im Vergleich zu anderen Unterkünften in St. Anton bietet.

Wellnessen, Erholen und Gustieren im Hotel Arlmont

Die Skier in den Keller gestellt, die dicken Anzüge im Zimmer verstaut und rein in den Bademantel. Jetzt erst mal auf drei Ebenen wellnessen. Von der dritten Ebene am Dach mit Panoramasauna und Rooftop-Pool über das Dampfbad in der ersten Ebene zum Erholen in die kuschelige Bibliothek in der zweiten Ebene darüber – immer die Berge im Blick. Da fehlt nur noch das entspannte Abendessen mit regionalen Zutaten, tirolerischen Wurzeln und internationalem Einfluss. Dazu ein Glas Wein und der Skitag endet perfekt im Hotel Arlmont in St. Anton am Arlberg.

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