Aus dem ArlMagazin:

Die schönsten bewirtschafteten Almhütten rund um St. Anton

Fast ein Drittel der Landesfläche Tirols sind Almen und formen damit das einzigartige Landschaftsbild.


 Sie gehören zu diesem kleinen Alpenidyll genauso dazu, wie das Läuten der Kuhglocken und die Gipfelkreuze. Auf den 2.100 Almen werden jährlich 186.000 Kühe, Schweine, Pferde und Schafe aufgetrieben. Denn nur wenn das Vieh mindestens 60 Tage durchgehend auf der Alm bleibt, spricht man von einer Alm. Wo sind nun aber die schönsten Almen rund um das Hotel Arlmont in St. Anton am Arlberg? 

Die Rendlalm: Eines der beliebtesten Wanderziele im Arlberggebiet 

Drei Varianten führen zu der in 1.800 m Höhe gelegenen Rendlalm. Besonders beliebt ist dabei die Mountainbikestrecke. Wer es erst geschafft hat, sich und sein Radl auf die Alm zu bewegen, der muss dafür nicht mehr den Berg runter gehen. Aber keine Sorge: Man kann sich den Auf- oder Abstieg auch zu Fuß verkürzen. Und zwar mit der Rendlbahn. Von dort aus führt der Alpenrosenweg in eineinhalb bis zwei Stunden ganz gemütlich zur Alm. Bonus entlang des ganzen Weges vor allem im Juni/Juli: Die rosablühenden Almrosenstauden. 

Tiroler Tradition verkosten: Neunern & Marend 

Auch das ein oder andere besondere Kraut findet sich am Wegesrand. Während im Tal nur rund sieben Kräuter pro Quadratmeter wachsen, sind es auf Almwiesen 60 bis 70 verschiedene Naturheilmittel. Kein Wunder also, dass Alm-Produkte so gut schmecken. Auf der Rendlalm gibt’s sogar noch so wie früher das Neunern und die Marend. Neunern bezeichnet quasi das zweite Frühstück am Vormittag, das bei der harten Arbeit der Bauern auch nötig war. Marendet wird in Tirol hingegen am Nachmittag. Klassischerweise mit Schwarzbrot, Speck und Essiggurken. Je nachdem gibt’s vielleicht auch Käse, Schmalz und Kren dazu. Da hat jeder Tiroler so seine Vorlieben. 

Die Putzen Alpe: Hier sind die Tiere ebenso gelassen wie die Bauern 

Mit knapp 580 Höhenmetern führt vom Hotel Arlmont aus eine moderate Tour zur Putzenalm oder auch Putzen Alpe. Hier ist es ein absolutes Muss den Schnitt- und Bergkäse der hauseigenen Alm-Sennerei zu probieren. In der Putzenalm steckt nämlich ganz besonders viel Leidenschaft in den Almprodukten. Die braucht es auch: Auf 1.700 Höhenmeter kann es schon mal mitten im Sommer schneien oder die Suche nach der verschollenen Kuh in einer Bergtour enden. Die Bauern nehmen es aber gelassen und servieren bei jedem Wetter Tiroler Gröstl und Speckknödel. Tiroler Gröstl sind übrigens Bratkartoffeln mit Speck, Rind- oder Schweinefleisch und einem Spiegelei. 

Ein wichtiger Beitrag zur St. Antoner Kulturlandschaft 

Die Bergbauern ermöglichen nicht nur ihren Kühen und Schafen eine besonders angenehme Sommerfrische mit ihrer Almwirtschaft. Sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zu Tiroler Ökologie. Ein Almbetrieb verbessert die Durchwurzelung des Bodens. Dadurch kann dieser mehr Wasser speichern und die Gefahr von Hochwässern im Tal sinkt. Die Wiesen sichern zudem die Biodiversität und Habitate für seltene Pflanzen und Tiere. 

Für Gipfelstürmer und St. Antoner Hochalpinisten: die Leutkircher Hütte 

Zugegeben ist die Leutkircher Hütte keine Alm. Dafür ist sie aber eine Berghütte, die von jedem St. Antoner besucht wird. Sie liegt auf alpinen 2.251 Metern. Da führt auch kein Forstweg mehr hin. Am Lechtaler Hauptkamm ist sie Ausgangspunkt für viele Bergtouren und Ziel all jener, die sich ihr Mittagessen mit einem Aufstieg verdienen wollen. Dann schmecken ein Starkenberger Bier, eine Tiroler Biersorte, und ein Speckbrot gleich doppelt so gut. Mit etwas Glück entdeckt man am Berg sogar einen Steinbock oder den seltenen Alpenapollo, ein grauer Schmetterling mit Schwarzen und roten Punkten. Beliebte Touren von der Hütte aus sind der Hirschpleißkopf mit 2.549 m oder der Stanskogel mit 2.757 m. Eine hervorragende Kondition, Trittsicherheit und Bergerfahrung sind bei den Gipfeltouren aber Voraussetzung. 

MontSpa und Arlmont Restaurant: Hier kommt alles wieder zusammen 

Nach einer Almwanderung oder sogar einer Gipfeltour gibt es nichts Schöneres, als die Muskeln in der Panoramasauna zu entspannen oder sich im Rooftop-Pool treiben zu lassen. Von allen drei Ebenen des erweiterten Wellness-Bereiches MontSpa aus sieht man die Berge und Wege, die man heute erklommen hat. Ein zufriedenes Gefühl verbreitet sich und wird nur noch getoppt vom gemütlichen Abendessen. Dort begegnen einem die Kräuter vom Wegesrand wieder und die regionalen Zutaten aus Tirol lassen das Gefühl vom Gipfelsieg wiederaufleben. Genau dieses Gefühl ist Sinnbild über einen Urlaub im Hotel Arlmont in St. Anton am Arlberg

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