Aus dem ArlMagazin:

Sportlich, entspannt & genussvoll: 3 Wanderungen für 3 verschiedene Bergsportler in St. Anton

Wo im Winter die Skistars walten, sind im Sommer Wanderer zu Hause. Mit seinen 300 Kilometern Wanderwegen findet in St. Anton am Arlberg jeder seine Lieblingstour.

Und weil Wandern hungrig macht, gibt es auch rund 30 Möglichkeiten zur Einkehr. Da fällt die Auswahl manchmal schwer. Als Vorgeschmack deshalb hier drei Wandervorschläge für Sportler, zur Entspannung und für Genießer. Und als Pluspunkt erholen sich alle St. Antoner Wanderer danach im Wellness-Bereich des Hotel Arlmont auf drei Ebenen samt Rooftop-Pool. Los geht’s!  

Sportliche Wanderung: Die Leutkircherhütte in St. Anton mit 1000 Höhenmetern 

Meist erkennt man es schon am Terminus „Hütte“, dass es hochalpin wird. Lösen schroffe Felsen und karge Berglandschaften die wogenden Almwiesen ab, ändern sich auch urige Almhütten zu stabil gebauten Hütten. Sie trotzen jedem Berggewitter, Sturm oder auch Schnee und Eis. So wie auf der Leutkircherhütte, die auf 2.260 Metern zwischen felsigen Berggipfeln anmutig am Bergkamm liegt. Der Start liegt an der Haustüre des Hotel Arlmont. Deshalb sind auch anspruchsvolle 1.000 Höhenmeter von Bergsteigern zu bewältigen.  

Sportlicher Wanderstart in St. Anton vom Hotel Arlmont aus 

Auf gemütlichen Forst- oder Wanderwegen geht es vom Hotel Arlmont in einer Stunde Gehzeit zur Putzenalm. Dann gilt es den Wegweiser links hinauf in den Wald nicht zu verpassen. Dass es steil wird, zeigt schon das Streckenprofil. In insgesamt drei Stunden wird nur eine Strecke von 5,4 Kilometern zurückgelegt. Über Wald und Latschenhänge führt der Weg weiter bis zur Leutkircher Hütte.  

Zu Fuß rauf auf den Hausberg – mit der Bahn runter nach St. Anton 

Belohnt wird die Anstrengung nicht nur mit einer Kaspressknödelsuppe, einer Tiroler Spezialität mit Graukäse, sondern auch mit einem hochalpinen Panorama über das Stanzertal und sogar bis ins Lechtal hinein. Besonders markant: Der Stanskogel mit 2.757 Metern, dessen Gipfelkreuz über Seilsicherungen nach weiteren zwei Stunden Gehzeit erreichbar ist. Er ist auch der Hausberg der Leutkircherhütte. Eine weitere Variante sind die 1,5 Stunden Gehzeit auf den Kapall, der Abstieg kann dann mit der Kapall- Gampenbahn verkürzt werden.  

Zeit für Entspannung in der Rosannaschlucht bei St. Anton am Arlberg 

Keine Sorge! Es geht auch entspannter in St. Anton. Beim Hotel Arlmont startet auch eine beeindruckende, aber moderate St. Antoner Wanderung durch die Rosannaschlucht zum Verwall-Stausee. Wer mag, kann die ersten Meter mit dem Dorfbus bis zur Haltestelle Mooserkreuz zurücklegen. Damit spart man sich eine halbe Stunde Fußweg, verpasst aber auch den Spaziergang durch das Dorf St. Anton am Arlberg. Kurz nach der Rendlbahn beginnt der Forstweg, der dann in den Steig durch die Rosannaschlucht mündet.  

Wildes Wasser, sanftes Plätschern, schroffer Fels, schattiger Wald 

Das wilde Wasser der Rosanna, dem Fluss im Verwalltal, sprudelt und zischt vorbei. Kleine Holzbrücken führen über den Strom. Holzplanken verbreitern den Weg am Felsen. So frisch ist die Luft, so gut duftet der Wald, so beruhigend ist der Bach, der mal vorbei plätschert, mal wild über Steinstufen stürzt. Der Weg durch die Schlucht könnte ruhig etwas länger als nur dreißig Minuten dauern. Am Ende des folgenden Forstwegs wartet aber noch ein Highlight: Der Verwallsee, ein Stausee.  

Die Kraft des St. Antoner Wassers – erlebt aus 20 Metern Höhe 

Hier zeigt die Rosanna nochmal, wie viel Kraft in einem alpinen Bergbach steckt. Hinter dem Stausee stürzt das Wasser in die Tiefe. Und nur einige Meter davor passieren Wanderer eine Stahlseilbrücke. Zwanzig Meter hoch und 35 Meter lang ist die Hängebrücke. Die Gischt glitzert in Regenbogenfarben und prickelt auf der Haut. Im Gegensatz dazu: Der ruhige, dunkel-türkise Verwallsee hinter der imposanten Mauer. Am neuen Kinderspielplatz samt Grillstelle oder in den Hängeschaukeln, lassen auch Erwachsene Kindertage wieder aufleben. Und falls der Magen knurrt, steht beim Stausee auch eine kleine Jausenstation bereit.  

Genusswanderung in St. Anton zur Rendlalm: Der Alpenrosenweg  

Ein echter Ge(h)nuss ist der Alpenrosenweg von der Rendlbahn-Bergstation zur Rendlalm und zurück ins Tal. Besonders schön ist diese Wanderung in St. Anton im Juni, wenn die Alpenrosen blühen und ganze Hänge in rosa getaucht sind. Gemütlich geht es mit der Bergbahn hinauf. Von dort startet der kinderleichte, mit Alpenrosen gesäumte Steig. Begleitet wird er von einem weiten Blick über das Stanzertal. Das ist bekannt für seine Stanzer Zwetschken – eine Unterart der Pflaumen. Der Schnaps, der daraus gebrannt wird, ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt.  

Mit vollem Bauch genießt es sich noch besser 

Einen Stanzer Zwetschken-Schnaps gibt es ganz bestimmt auch bei der Rendlalm zu erstehen. Der passt hervorragend als Abschluss eines echten Tiroler Mittagessens mit „Schölfeler“. Dabei werden Kartoffeln in der Schale gekocht und anschließend am Teller geschält, mit Bergkäse, Bauernbutter und Kräutersalz belegt und direkt verspeist. Aber Achtung: Montag ist Ruhetag. Wander- oder Forstwege führen nach dem Bauernschmauß wieder ins Tal nach St. Jakob oder zum Hotel Arlmont nach St. Anton am Arlberg. 

Rooftop-Pool und Panorama-Sauna am Dach 

Nach der Wanderung in St. Anton gibt es nichts Besseres, als Erholung im Wellness-Bereich Mont Spa. Ein Saunagang in der Panoramakräutersauna bei angenehmen 75°C direkt auf dem Hoteldach, ein anschließendes Nickerchen im Panorama Relaxbereich mit Bibliothek und Leseecke, ein Sprung in den Rooftop-Pool, Abkühlung in der Erlebnisdusche und vieles mehr. Die Auswahl im neu ausgebauten Mont Spa ist groß. Zum Abschluss ein genussvolles Abendessen im Arlmont Restaurant. Vielleicht noch ein Stamperl Stanzer Zwetschke bevor der Vorhang vor dem Panoramafenster im Zimmer zugeht und man dank frischer Bergluft besonders erholsam schläft. Das ist Wander-Urlaub in St. Anton am Arlberg – egal ob für Genießer oder Sportler!  

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