Aus dem ArlMagazin:

Schlechtwetter in St. Anton am Arlberg, na und! Tipps für Urlaubstage abseits der Piste

Ja, auch der Wettergott braucht manchmal eine Pause. Doch im Winterurlaub im Hotel Arlmont in St. Anton am Arlberg ist dies längst kein Grund zum Trübsal blasen.

Im Gegenteil: Wenn es draußen stürmt und schneit, gibt es genügend Alternativen zum Pistenspaß. Von gemütlich und entspannt bis hin zu actionreich und sportlich – hier eine Auswahl. 

Für Erholungssuchende

Der ideale Ort, um den Alltag auszublenden und die Seele baumeln zu lassen, ist der hoteleigene MONT Spa. Auf drei Ebenen und 550 m² entspannt man hier in einer finnischen Sauna, einem Dampfbad, einer Erlebnisdusche, einem Panorama-Relax-Bereich oder bei Yoga und Massagen. Das Schönste an Schlechtwettertagen ist, dass man sich vollkommen auf die tiefenentspannende Atmosphäre einlassen kann, während draußen still und leise der Pulverschnee für den nächsten Skitag fällt.

Für Sportbegeisterte 

Schneespaß bezieht sich längst nicht nur auf Skifahren oder Snowboarden. Ganz nach dem Motto „Auf die Kufen, fertig, los!“ lockt im Dorfzentrum von St. Anton ein Kunsteislaufplatz zum Bahnen drehen. Ernst wird es dreimal in der Woche, wenn es zum Showdown der Eisstockschützen kommt. Beim Eisstockschießen – nicht zu verwechseln mit Curling – handelt es sich um einen alten Volkssport, der in Österreich auf eine lange Tradition zurückblickt. Laut einer Statistik der Österreichischen Bundessportorganisationen liegt der Eis- und Stocksport, gemessen an seinen Vereinen, hinter Fußball sogar an zweiter Stelle in Österreich. Was die Faszination an diesem Sport ausmacht, lässt sich nur schwer beschreiben, deswegen einfach mitmachen und selbst ausprobieren! Vielleicht springt ja der Funke der Eisstockbegeisterung über. 

Vom Hotel Arlmont in St. Anton am Arlberg aus ist auch der Weg zu einem weiteren sportlichen Highlight nicht weit. Steigt man direkt beim Hotel in die Nassereinbahn ein, führt diese zum Startpunkt der Naturrodelbahn auf 1.850 Metern. Alternativ ist man per pedes in zwei Stunden am Ziel. Die 4,3 Kilometer lange Rodelbahn, die vom Hausberg Gampen hinunterführt, wird zweimal in der Woche beleuchtet und ermöglicht damit auch ein Rodel-Abenteuer bei Nacht.  

Wer sich lieber Indoor aufhält, kommt mit Tennis-, Kegel- oder Kletterhalle in St. Anton nicht zu kurz. Fans der Vertikalen sind bei knapp 1.000 m² Kletterfläche nicht mehr am Boden zu halten. Manche wagen auch den Sprung in die nagelneue Trampolinhalle arl.park in St. Anton – praktischerweise liegt diese direkt bei der Kletterhalle und der Kegelbahn. 

Unschlagbar nah ist und bleibt zudem das hoteleigene Fitnessangebot, das im MontSpa auf Ebene 1 zu finden ist. Laufband, Ergometer, Crosstrainer, Multigym Turm und Freihantelstation kombiniert mit dem eigenen Ehrgeiz sorgen dafür, dass ein Abstecher dorthin auf jeden Fall zur schweißtreibenden Angelegenheit wird.  

Für Entdecker 

Weit über die Grenzen Tirols hinaus wird so manches Mal vom Welt-Dorf St. Anton am Arlberg gesprochen. Was sich hinter diesem scheinbaren Gegensatz versteckt, wird bei einem Bummel durch das Zentrum klar. Fünf Minuten vom Hotel entfernt, ist man mitten drin im „Dorfleben“. Und das präsentiert sich wohl etwas anders als noch vor 100 Jahren: Dörfliche Tradition trifft auf internationales Flair. St. Anton am Arlberg punktet hier vor allem mit exklusiven Sportshops samt professioneller Beratung. Vielleicht erhascht man einen kurzen Blick hinein und ersteht das neue Lieblingspaar Skier.  

Für zusätzliche Unterhaltung im ganzen Dorf sorgen regelmäßig Veranstaltungen aller Art. Legendär sind die St. Anton Ski Openings mit bekannten Künstlern wie Sportfreunde Stiller, Sarah Conner oder Nico Santos. Anfang Dezember lockt der Arlberg-Pass Krampalar-Lauf ins Alpen-Dorf. Und während die Wiltener Sängerknaben kurz vorm Jahreswechsel begeistern, bringt das „New Orleans meets Snow“-Festival gegen Saisonende Blues-, Dixie- und Soulklänge zum Arlberg.  

© TVB St. Anton am Arlberg, Foto: Patrick Säly

Für Kulturinteressierte

Will man den Mythos rund um das Skiparadies wirklich verstehen, ist ein Blick in die Geschichte unverzichtbar. Die richtige Adresse dafür ist das „Ski- und Heimatmuseum“ in der Trier-Villa. Einblicke in die Vergangenheit des Dorfes oder etwa des Arlbergtunnels setzen das Hier und Heute in einen breiteren Kontext. Natürlich werden auch Skihelden, von denen der Tiroler Ort eine ganze Reihe aufweisen kann, gebührend gewürdigt. Wissenswertes gibt es so beispielsweise über den gebürtigen St. Antoner Karl Schranz zu erfahren, dessen Name Skigeschichte schrieb. Er ist einer der erfolgreichsten ehemaligen Skirennläufer der Alpenrepublik und dank seinem Engagement fand die Alpine Skiweltmeisterschaft 2001 in St. Anton am Arlberg statt.

© TVB St. Anton am Arlberg, Foto: Schwarz Florian

Gerade in der Vorweihnachtszeit lohnt sich ein Besuch im Museum doppelt. Dann wartet nämlich nicht nur im Museum, sondern auch im umliegenden Park ein ganz besonderes Erlebnis. Der Duft von Lebkuchen und Punsch, ein Lichtermeer aus Kerzenschein und besinnliche Weihnachtsgeschichten machen den Besuch des „Adventzauber im Park“ zu einem Fest für alle Sinne. Werden noch Geschenke für den 24. Dezember benötigt, kann man beim Kauf von selbstgemachten Köstlichkeiten und regionalen Handwerksprodukten wirklich nichts falsch machen. Das Eintauchen in diese eindrucksvolle Weihnachtswunderwelt, die jeden Adventsonntag ihre Pforten öffnet, passiert ganz automatisch. Die Hektik des Alltags hat keinen Zutritt. 

Wenn es also draußen stürmt und schneit oder auch einfach mal die Beine vom vielen Skifahren eine Erholung brauchen, gibt es rund um das Hotel Arlmont in St. Anton am Arlberg ausreichend Alternativen. Egal ob für Erholungssuchende, Sportbegeisterte, Entdecker oder Kulturinteressierte.

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