Aus dem ArlMagazin:

Der St. Anton-Guide für Winter-Sportliche

In St. Anton am Arlberg weiß man, was sportliche Bergfans suchen.

Ein ausgewogenes Frühstück als Grundlage, herausfordernde Pisten am Berg, alternative Sportarten für das Plus an Power, danach Muskeln lösen beim Wellnessen und Energiereserven beim Abendessen wieder auffüllen. Wir zeigen euch die besten Spots für wahre Wintersportler! 

Die richtige Grundlage vor dem Skifahren 

Proteine aus Bergkäse, Bauernschinken und Ei, komplexe Kohlenhydrate vom Vollkornbrot, Vitamine aus Obst, Gemüsesticks und diversen Säften: Dieses ausgewogene Sportlerfrühstück findet ihr im Hotel Arlmont in St. Anton am Arlberg, wo es obendrein auch noch Speck, Omelettes und Knuspermüsli gibt. Aber dieser Tag wird sportlich und dafür will der Körper mit den richtigen Nährstoffen versorgt sein. Bereit für einen Tag voller Bewegung? Los geht’s! 

Vom Hotel Arlmont direkt auf die Pisten St. Antons 

Gut, viel bewegen muss man sich vom Skikeller des Hotel Arlmont bis zum Skilift nicht. Die Nassereinbahn in St. Anton liegt vor der Haustüre. Ski angeschnallt und rauf geht’s auf den Berg. Heute werden Rekorde gebrochen! Insgesamt gibt es 303 Kilometer Pisten, davon sind 51 km mit der höchsten Schwierigkeitsstufe „schwarz“ gekennzeichnet. 

Die Valluga – die längste Abfahrt in St. Anton am Arlberg 

Die längste Abfahrt in St. Anton am Arlberg ist jene von der Vallugabahn I bis hinunter ins Dorfzentrum von St. Anton. Hier findet auch das legendäre Rennen „Der weiße Rausch“ statt. Start ist bei der Bergstation der Vallugagondel. Dort geht es dann ein kurzes Stück bergab und mit einem Schlepplift einen Hügel bergauf – beim Skirennen „Weißer Rausch“ wird dieser Hügel zu Fuß bezwungen. Das ist in solcher Höhe und mit Skischuhen gar nicht so ohne. Vom Schlepplift aus fährt man dann entlang einer schwarzen Piste erstmal Richtung Stuben und wechselt bei der Einkehr „Ulmerhütte“ auf die Piste Richtung St. Anton, die mit einem langen Schussstück weitergeht. Danach folgt das enge Steißbachtal, das sich nach einem kurzen Ziehweg zu einer schönen breiten Piste hin öffnet und bis ins Tal führt. Über zehn Kilometer und 1.347 Höhenmeter bringen Sportler hier hinter sich. Keine Gnade der Wade! Alternativ kann man nach dem Schlepplift auch die Variante im freien 

Skigelände „Schindlerkar“ Richtung St. Anton fahren. Auch diese führt ins Steißbachtal. Beide Pisten sind zu Beginn recht steil – also nur was für Geübte und gut geschliffene Kanten! 

©TVB St. Anton am Arlberg, Foto: Sepp Mallaun 

Wie viel Streckenkilometer gehen sich an einem Skitag aus? 

Manche wollen aber noch mehr Strecke machen. Legendär sind hier der Run of Fame von St. Anton über St. Christoph, Stuben, Zürs und Lech über Schröcken bis nach Warth. Ebenso beliebt: Der Weiße Ring. Über 22 Streckenkilometer und 5.500 Höhenmeter führt diese Runde von Lech über den Rüfikopf mit Aussichtsplattform nach Zürs und Madloch zur Naturplattform und von dort weiter bis nach Zug, Oberlech und zurück nach Lech. Damit man am Ende eines solchen Skitages dann auch weiß, wie viel Strecke man wirklich zurückgelegt hat, gibt’s natürlich ein Tracking der eigenen Performance. Na, wer ist heute am weitesten gekommen? 

©TVB St. Anton am Arlberg, Foto: Patrick Bätz 

Langlaufen – schonend 90 % der Muskeln beanspruchen 

Das war‘s aber noch nicht mit der Fortbewegung auf zwei Brettern. Schon mal Langlaufen gewesen? Das ist anstrengender als man vermutet, dafür gibt’s ein gelenkschonendes Ganzkörpertraining aber schon mal inklusive. Bis zu 90 % der Muskeln werden bei dieser Sportart beansprucht. Und so ganz nebenbei gibt’s in St. Anton am Arlberg eine der schönsten Loipen Österreichs – das sagen die 

österreichischen Wintersportplattformen. Die Loipe Verwall ist zehn Kilometer lang und mittelschwer. Sie führt ins romantisch verschneite Verwalltal und umrundet den Verwallsee. Immer wieder gibt es Abfahrten und Anstiege. Skating ist möglich – an einer Engstelle gibt es kurzzeitig nur eine klassische Spur. Während die Sonne so durch die Bäume scheint, die klare Bergluft in die Lungen strömt und die dünnen Skier dahingleiten wird auch der Kopf frei. Ideale Voraussetzungen für den perfekten Abschluss des Tages. 

Panoramasauna und Rooftop Pool nach dem Skifahren 

Der Kopf ist frei von einem Tag draußen im Schnee – jetzt sind die Muskeln mit Entspannen dran. In der Panoramasauna am Dach des Hotel Arlmont, direkt neben dem Rooftop Pool, werden die Muskeln ordentlich durchblutet und so fällt ein Muskelkater eventuell schwächer aus. Danach in den Panorama-Relax-Bereich in der ersten von drei Wellness-Ebenen oder doch gleich ins Dampfbad mit ätherischen Ölen, an denen sich die kalte Nase erfreut. Auf derselben Ebene wartet auf den ein oder anderen vielleicht sogar eine angenehme Massage. Nach so einem aktiven Tag ist eine traditionelle schwedische Massage auf jeden Fall zu empfehlen. 

Mit vollem Bauch ins Bett im Hotel Arlmont 

So entspannt fehlt nur noch eines für den perfekten sportlichen Tag in St. Anton am Arlberg: Ein gutes Essen, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Jung und frisch sind nicht nur die Küche, sondern auch die Zutaten. Von regionalen Lieferanten und Produzenten zugestellt, kreieren die Köche eine bunte Vielfalt an traditionellen Gerichten mit multikulturellem Einfluss. Danach noch ein Digestiv an der Arlmont-Bar bevor das kuschelig weiche Bett ruft. So geht ein sportlicher Tag im Hotel Arlmont in St. Anton am Arlberg gebührend zu Ende.

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